Niederbeckweg 6 • 40880 Ratingen • Tel.: +49(0)2102 443-300

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Das Phasenmodell


Im Verlauf der Behandlung durchlaufen die Rehabilitanden verschiedene Entwicklungsstufen, in denen ihnen erfahrungsgemäß unterschiedlich ausgeprägte Ressourcen und Bewältigungskompetenzen zur Verfügung stehen, die wiederum jeweils nur bestimmte therapeutische Interventionen und Prozesse zulassen. Um dem spezifischen therapeutischen Bedarf einer Entwicklungsstufe möglichst gerecht zu werden, hat die Schwarzbachklinik ein Phasenmodell entwickelt, das analog zum therapeutischen Fortschritt der Rehabilitanden in insgesamt 3 Phasen angemessene Behandlungsinhalte und -strukturen vorhält.

Phasenmodell
Die angegebenen Phasenlängen sind Richtwerte und können im Einzelfall abweichen. Sie beziehen sich auf einen Behandlungszeitraum von 26 Wochen.
Phasenwechsel werden nach therapeutischer Indikation vorgenommen

Eingangsphase (2-4 Wochen): Stabilisierung, Integration, Klärung

  • Stabilisierung der Rehabilitanden
  • Integration in die Rehabilitandengruppe und die Einrichtungsstrukturen
  • Einzelgespräche mit dem Bezugstherapeuten
  • Klärung der sozialrechtlichen Situation
  • Diagnostik und Motivationsüberprüfung
  • Ermitteln des spezifischen Behandlungsbedarfes im Hinblick auf die Hauptphase

Hauptphase (16-18 Wochen): Behandlung der Kernproblematik

  • Differenzierte Behandlungsplanung anhand der erarbeiteten Rehabilitationsziele
  • Verpflichtende Teilnahme an der wöchentlichen Gruppen- und Einzeltherapie
  • Zusätzliche Teilnahme an indikativen Gruppen
  • Regelmäßige Überprüfung und eventuelle Anpassung der Rehabilitationsziele

Ablösungsphase (ca. 6 Wochen): Vorbereitung der nachstationären Phase

  • Arbeits- und Wohnungssuche
  • Sozialarbeiterische Unterstützung
  • Vorbereitung von ambulanter Therapie/Nachsorge oder Adaption
  • Anbindung an Selbsthilfegruppen
  • Weiterhin Teilnahme gruppen- und einzeltherapeutischen Angeboten
  • Intensivierung der Rückfallprophylaxe mit Analyse wiederkehrender Hochrisikosituationen und Erarbeitung eines persönlichen „Notfallkoffers“